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Sicherheit geht vor

Bereits seit 2011 ist das zweitägige Grundlagenseminar „safety first“ ein fester Bestandteil des Ausbildungsprogramms für neue Fahrgastbetreuer der metronom Eisenbahngesellschaft mbH. So kamen auch Anfang Juni zehn angehende Zugbegleiter in die Firmenzentrale nach Uelzen, um das Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungstraining zu absolvieren.

Sehr praxisnah und „am eigenen Leib“ erfahren die Teilnehmer von Uwe Ostmann, BUTTING Akademie, der u. a. diese Themen über 30 Jahre bei der Bundespolizei unterrichtet hat, wie man sich bei Angriffen wehren oder - noch besser -, diese durch ein selbstsicheres Auftreten abwenden kann.

Der stabile Stand, richtige Körperhaltung, Block-, Abwehr-, Löse- und  Schocktechniken werden ebenso trainiert wie Verteidigungstechniken mit Alltagsgegenständen, auf engem Raum oder am Boden liegend. Abgerundet wird das Programm mit relevanten rechtlichen Grundlagen und der Sensibilisierung für eine erhöhte Aufmerksamkeit im Alltag, dem sog. „Gefahrenradar“.

„Es gibt einem ein gutes Gefühl der Sicherheit, wenn man weiß, welche einfachen Möglichkeiten man in einer Angriffssituation hat“, meint eine der begeisterten Teilnehmerinnen. „Natürlich muss man die Bewegungen regelmäßig üben, um sie zu automatisieren“. In der Regel werden die vermittelten Kenntnisse daher nach 10 bis 12 Monaten in einem eintägigen Aufbauworkshop realitätsnah in einem abgestellten Zugwaggon aufgefrischt. Sicher ist sicher.


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